Erfahrungsbericht zum Kurs "Kreativer Ohrenschmaus" vom 19. bis 23. Oktober 2011

Es ist Mittwoch, 19. Oktober, wir sind angekommen im wahrsten Sinn des Wortes. Der Park im IBZ liegt im goldenen Herbstzauber! Farbige Blätter, goldgelbe Quitten, der Kräutergarten für die Winterruhe hergerichtet. Dieser Park ist immer wieder ein Ort der Ruhe und des Friedens für mich, hier fällt mein Alltagsstress definitiv ab.

Didgeridoo, Daumenklavier, Trommeln, Pappelholz, Leder...

Wir beziehen unsere Zimmer, Mittagessen ist fast Nebensache, erwartungsvoll treffen wir uns im Atelier in der Villa. Remo zeigt uns seine eigenen Klangkörper und lässt uns darauf spielen. Es sind dies: Didgeridoo, Daumenklavier, Trommeln und Rasseln in vielen Variationen, Tamburin, Saiteninstrument, sie bestehen aus folgenden Materialien: Pappelholz, Bambus, Riesenkerbel, Fell, Holz, Klavier-/ Cellosaiten und Leder. Gebraucht werden folgende Werkzeuge: Hammer, Nägel, Feilen, Zangen und vieles mehr.

Am Abend kommt Stefan Philippi zu Besuch

Er bringt viele seiner selbst angefertigten Instrumente mit. Nach kurzer Einführung geht's los, alle bekommen ein Instrument in die Hand gedrückt, schnell findet man heraus, ob es zum Blasen, Schütteln, Wiegen, oder Klopfen ist. Es ist wunderschön, ohne Noten von berühmten Komponisten spielen wir, schon fast ein bisschen in Trance, bis spät in den ersten Abend hinein.

An einem altehrwürdigen Baum hängen Flaschen mit Wasser drin

Am nächsten Tag, wir arbeiten wiederum konzentriert an unseren Projekten, bis Remo uns auflockert mit einer Überraschung. Heute ist der herbstliche Park unser Ziel. An einem alt ehrwürdigen Baum hängen grüne Flaschen, sie sind mit Wasser zur Tonleiter gestimmt. Der Baum ist ein einziger grosser Klangkörper, einfach wunderbar!

...bis das ganze IBZ zu schwingen anfängt!

Im Atelier fängt eins ums andere an, sein eigenes Instrument zu klopfen, schütteln oder blasen, jetzt wird es extrem spannend, wir veranstalten bereits unsere ersten wilden "Live-Konzerte."Nach getaner Arbeit geht's ins Hallenbad, zum Schwimmen? Auch, aber vor allem zum Musikmachen mit Kalebassen, (spezielle ausgehöhlte Kürbisse aus Afrika). Wir legen sie  vorsichtig aufs Wasser, jetzt wird getrommelt, alle im gleichen Rhythmus, bis das IBZ langsam zu schwingen anfängt, aber keine Angst, es steht noch! Die Mutigen schwimmen, während wir trommeln, unter Wasser. Probieren Sie es bei Gelegenheit selber aus, dieses Erlebnis ist wirklich unbeschreiblich!

Dank und Lob an alle, die uns diesen Kurs ermöglichten

Maya Probst und Remo Gugolz haben diese Tage hoch motiviert mit uns durchgeführt. Alles war gut geplant und hat bestens geklappt! Jederzeit waren sie für einen Spass zu haben, die Lachmuskeln kamen also nicht zu kurz und waren danach, wie der Tastsinn, gut trainiert. Wenn ich oben ganz selbstbewusst mit dem Hämmern, Nageln, Sägen und Abmessen geprahlt habe, muss ich jetzt noch relativieren. Philipp, Jona und Leo waren drei aufgestellte Zivildienstleistende, die uns jederzeit mit Wort und Tat unterstützten, nach dem Motto von Montessori:"Hilf mir, damit ich es selber tun kann!"

Herzlichen Dank an alle!
Kathrin Brönnimann

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