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Sozialpolitik

Bundeshaus

Unser sozialpolitisches Engagement

Der Schweizerische Blindenbund (SBb), 1958 als Selbsthilfeorganisation gegründet, hat die Vision, sich anlässlich seines 100-jährigen Bestehens im Jahre 2058 aufzulösen, weil dann zumal alle betroffenen Menschen real integriert sind und es damit den Schweizerischen Blindenbund nicht mehr braucht. Da wir aber heute von diesem Ziel noch sehr weit entfernt sind, ist das Engagement des Schweizerischen Blindenbundes mehr denn je gefragt.

Das oberste Ziel des Schweizerischen Blindenbundes ist es, sehbehinderten und blinden Menschen zu grösstmöglicher Selbständigkeit in sozialen, materiellen und kulturellen Belangen zu verhelfen. Dies erfordert entsprechende Rahmenbedingungen, die durch die Sozialpolitik bestimmt werden.

Die Komplexität unseres föderalistischen Staates spiegelt sich auch in unserer weit verzweigten Sozialpolitik wider. Aufgreifen von sozialpolitischen Anliegen blinder und sehbehinderter Menschen bedeutet für den Schweizerischen Blindenbund, sich in weit verzweigten Netzwerken auch in Kooperation mit Partnern aktiv zu engagieren.

Dazu erarbeitet der Schweizerische Blindenbund die nötigen Grundlagen, informiert die relevanten Zielgruppen und bezieht Stellung zu aktuellen sozialpolitischen Themen. Der Schweizerische Blindenbund setzt sich konsequent und mit hoher Priorität ein, das bisher Erreichte möglichst zu erhalten. Gleichzeitig strebt er auch qualitative und quantitative Verbesserungen der sozialen Sicherheit an.

Unsere Themen

Beispiele von wichtigen sozialpolitischen Themen für den Schweizerischen Blindenbund sind:

  • Existenzsicherung: Integration ins Erwerbsleben, Leistungen der Sozialversicherungen
  • Kommunikation: Zugang zu Informationen jeglicher Art
  • Gleichstellung: Förderung durch Information der Öffentlichkeit, Bekämpfung von Diskriminierungen
  • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum: Zugang zum öffentlichen Verkehr, zu Bauten, Einrichtungen, Anlagen und Freiräumen
  • Zugang zu Aus- und Weiterbildung: Integration in reguläres Bildungsangebot, Förderung behinderungsspezifischer Angebote
  • Vermeiden von behinderungsbedingten Kosten zu Lasten blinder und sehbehinderter Menschen
  • Bekämpfung negativer eugenischer Trends und Verhinderung rechtlicher Verpflichtungen zur pränatalen Diagnostik

Daneben entwickelt der Schweizerische Blindenbund konzeptionelle Ideen, die der demografischen Entwicklung (überdurchschnittliche Zunahme starker Sehbehinderungen im Alter) Rechnung trägt und bringt sie in die politische Diskussion ein.

Bis die Vision Realität wird, muss sich der Schweizerische Blindenbund im Namen blinder und sehbehinderter Menschen auf nationaler, regionaler und kantonaler Ebene in die sozialpolitischen Auseinandersetzungen einschalten.

IVG-Revision

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur 7. IVG-Revision «Weiterentwicklung der IV»

7. IVG «Weiterentwicklung der IV» Vernehmlassung des Bundesrates

Der Invalidisierung vorbeugen und die Eingliederung verstärken - diese Ziele verfolgt der Bundesrat mit der "Weiterentwicklung der Invalidenversicherung" für Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

7. IVG Vernehmlassung des Bundesrates (Internet)

«Weiterentwicklung der IV» Stellungnahme Inclusion Handicap

Der Dachverband der Behindertenorganisation Schweiz weisst darauf hin, dass lange nicht alle im Rahmen der Revision vorgeschlagenen Bestimmungen dazu dienen, das umschriebene Eingliederungsziel zu erreichen. Darauf geht er in einzelnen Kapiteln näher ein (PDF, 380 KB).

Stellungnahme herunterladen Vorlesen

 

Vernehmlassungsantwort AGILE.CH

Zum insgesamt annähernd 200 Seiten umfassenden erläuternden Bericht und Gesetzestext der 7. IVG-Revision stellt die Organisation von Menschen mit Behinderung nüchtern fest:

Wer das Werk zum ersten Mal in den Händen hält, geht davon aus, dass darin wohl sehr gewichtige und wegweisende «Weiterentwicklungen» präsentiert werden. Nach und nach stellt sich bei der Lektüre angesichts der tatsächlichen Neuerungen Ernüchterung ein. Man stellt sich die Frage, ob man das Wesentliche wirklich erkannt und verstanden habe. AGILE.CH meint, dass weniger auf jeden Fall mehr wäre. Lesen Sie hier die Vernehmlassungsantwort (PDF, 77 KB).

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Vernehmlassungsantwort Schweizerischer Blindenbund (SBb)

Der SBb wirkte bei der Erarbeitung der Vernehmlassungsantwort von Inclusion Handicap mit (siehe oben). Grundsätzlich unterstützt der SBb die darin formulierten Positionen. Im Folgenden ergänzt und präzisiert der SBb die Haltung von Inclusion Handicap oder stellt seine abweichende Position dar.

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Assistenzbeitrag

Assistenzbeitrag - Medienmitteilung von Agile.ch

Im Juni 2016 hat die Schweizer Regierung in ihrem Initialstaatenbericht zur Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention festgehalten, dass sie den Assistenzbeitrag als einen beträchtlichen Fortschritt für Menschen mit Behinderungen erachte.

Agile.ch-Medienmitteilung vom 16. August 2016 „Bessere Lebensqualität für die Bezüger/-innen“.

Hier die erfreulichen Ergebnissen der Evaluation 2015 in einer Medienmitteilung (PDF, 76 KB).

Medienmitteilung herunterladen Vorlesen

Reform EL

Medienmitteilung zur Botschaft des Bundesrates zur Reform Ergänzungsleistungen

Fast die Hälfte der Bezüger und Bezügerinnen von IV-Renten ist auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Inclusion Handicap ist erleichtert, dass der Bundesrat in der heute verabschiedeten Botschaft zur ELG-Reform das Leistungsniveau erhalten will.

Medienmitteilung zur Reform Ergänzungsleistungen

Lesen Sie hier die Medienmitteilung von Inclusion Handicap, 16. September 2016 (PDF, 251 KB).

Medienmitteilung herunterladen Vorlesen

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